Lebensmittelsicherheit: Dieses Rezept enthält rohes Ei. Verwende ausschließlich frische Eier in einwandfreier Qualität (kein gebrochenes, gerissenes oder verschmutztes Schalenei). Selbstgemachte Mayonnaise im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3–4 Tagen verbrauchen. Nicht für Risikogruppen geeignet: Schwangere, Kleinkinder unter 3 Jahren, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem sollten auf Produkte mit pasteurisiertem Ei zurückgreifen oder Mayonnaise aus dem Handel wählen.
Aioli-Variante: Für klassische Aioli (provenzalisch oder katalanisch) gibst du 1–2 geschälte Knoblauchzehen direkt mit den übrigen Zutaten in den Behälter. Verwende am besten Zitronensaft statt Essig – das passt zum mediterranen Profil. Das Ergebnis ist intensiv-aromatisch und ideal zu gegrilltem Gemüse, Fisch, Meeresfrüchten oder als Dip zu frischem Brot. Für mildere Aioli: nur 1 kleine Zehe, oder kurz in etwas Öl andünsten und abkühlen lassen.
Öl-Wahl: Rapsöl oder Sonnenblumenöl ergeben eine milden, neutralen Geschmack. Wer eine reichhaltigere Mayo möchte, kann zur Hälfte Olivenöl einsetzen – Vorsicht: pures Olivenöl kann im Mixer bitter werden (Polyphenole werden freigesetzt), daher max. 50/50 mischen. Konsistenz: Dickere Mayo → weniger Öl (180 ml). Leichtere Variante → mehr Essig oder 1 TL Wasser einrühren.
Behälter-Tipp: Für kleine Mayonnaise-Chargen (bis ca. 300 ml) ist der Vitamix Aer Disc Behälter das passendere Werkzeug: Die rotierende Lochscheibe emulgiert, ohne zu zerkleinern – ideal für die Stöpsel-Öl-Einlauf-Technik bei kleinen Mengen. Der Standardbehälter mit Klinge funktioniert ebenfalls, hat aber bei kleinen Mengen einen größeren Totbereich. Wichtig: Der Aer Disc püriert nicht – er ist kein Ersatz für den Standardbehälter bei Smoothies oder Pürees.